Aktuelles

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Aktuelle Aussagen aus dem BMEL zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration

In einem Gastbeitrag auf topagrar.com hat der Staatssekretär vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Herr Fuchtel

nochmals betont, dass zum 01.01.2021 die drei Alternativen Ebermast, Impfung gegen Ebergeruch und Vollnarkose zur Verfügung stehen werden. Er betonte, dass die Lokalanästhesie am 01.01.2021 nicht verfügbar sein wird. Gleiches sagte Bundesministerin Klöckner beim vierten runden Tisch zur Ferkelkastration in Berlin, wie wochenblatt.com berichtet.

Hier geht es zum Gastbeitrag auf topagrar.com

Hier zum Artikel von wochenblatt.com

Tönnies und Vion wollen geimpfte Tiere schlachten

Nach einem Bericht von fleischwirtschaft.de, haben die führenden Schlachtunternehmen Tönnies und VION angekündigt geimpfte Tiere schlachten zu wollen. Tönnies hat zudem erklärt, die geimpften Tiere im „100.000 geimpfte Eber Projekt“ nicht mehr in die Ebermaske einzuordnen, sondern nur einen geringen Pauschalabzug vorzunehmen. Die Originalmeldung finden Sie hier: https://www.fleischwirtschaft.de/wirtschaft/nachrichten/Schweinemast-Eber-Projekt-nimmt-Fahrt-auf-40639

Das mittelständische Schlachtunternehmen Tummel sammelt Erfahrung mit der Impfung gegen Ebergeruch

Wie das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben berichtet, hat das Schlachtunternehmen Tummel Erfahrungen mit der Impfung gegen Ebergeruch gesammelt. Es zeigten sich dabei gegenüber Ebern Vorteile bei der Fleischqualität und beim Tierschutz. Den vollständigen Artikel finden Sie hier: Tummel schlachtet Improvac-Tiere (Artikel aus dem Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben)

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Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration

Weltweit ist es seit Generationen üblich, männliche Ferkel zu kastrieren. Dies erfolgt, weil Jungeber mit Beginn der Geschlechtsreife den sogenannten Ebergeruch entwickeln können und aggressives Verhalten zeigen können. Beides wird durch die Kastration unterbunden.

Weltweit ist es seit Generationen üblich, männliche Ferkel zu kastrieren.

Der Ebergeruch haftet nicht nur dem lebenden Tier, sondern nach der Schlachtung auch dem Fleisch an. Besonders deutlich wahrnehmbar wird er, wenn das Fleisch erhitzt wird, etwa beim Braten oder Grillen. Die meisten Menschen beschreiben Ebergeruch als unangenehm und lehnen den Verzehr dieses Fleisches ab.

Wertewandel führt zu veränderten Anforderungen an die Nutztierhaltung.

Mit zunehmendem Wohlstand hat in der Gesellschaft ein Wertewandel stattgefunden: Tierschutz ist als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen worden. Und von der Landwirtschaft werden neben hoher Qualität zu erschwinglichen Preisen auch tierwohlgerechte und umweltfreundliche Produktionsprozesse erwartet.

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Dies hat den Gesetzgeber veranlasst das Tierschutzgesetz zu ändern: Die derzeitige Praxis ist innerhalb der ersten sieben Lebenstage zwar noch erlaubt aber ab dem 01.01.2021 wird das betäubungslose Kastrieren untersagt. Doch schon jetzt arbeiten Landwirte, Schlacht- und fleischverarbeitende Betriebe sowie der deutsche Lebensmittelhandel an Alternativen, die das Tierwohl deutlich verbessern und gleichzeitig die Produktion von qualitativ hochwertigem Schweinefleisch sicherstellen. Diese Alternativen sind nun vorhanden und werden mit Blick auf Tierethik und Tierwohl bereits ab 2017 freiwillig umgesetzt.

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Fragen und Antworten

Wir beantworten Ihre Fragen gerne zeitnah und bitten Sie, unser dafür vorbereitetes Kontakt­formular zu nutzen.

Wertewandel und Tierschutz
  • 2002 Tierschutz wird als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen
  • 2009 Selbstverpflichtung der Landwirtschaft zum freiwilligen Einsatz von Schmerzmitteln bei der Kastration
  • 2017 Freiwilliger Stopp der Vermarktung des Fleisches betäubungslos kastrierter Tiere seitens einzelner Einzelhändler
  • 2018 Verschieben des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration vom 01.01.2019 auf den 01.01.2021
  • 2021 Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration

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Fragen und Antworten

Wir beantworten Ihre Fragen gerne zeitnah und bitten Sie, unser dafür vorbereitetes Kontakt­formular zu nutzen. Alternativ senden Sie uns eine E-Mail an:
info@impfung-gegen-ebergeruch.de

Wertewandel und Tierschutz
  • 2002 Tierschutz wird als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen
  • 2009 Selbstverpflichtung der Landwirtschaft zum freiwilligen Einsatz von Schmerzmitteln bei der Kastration
  • 2017 Freiwilliger Stopp der Vermarktung des Fleisches betäubungslos kastrierter Tiere seitens einzelner Einzelhändler
  • 2018 Verschieben des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration vom 01.01.2019 auf den 01.01.2021
  • 2021 Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration
zoetis
FÜR TIERE. FÜR DIE GESUNDHEIT FÜR SIE.
Zoetis ist das weltgrößte Tiergesundheitsunternehmen und engagiert sich seit vielen Jahren für das Tierwohl. Zoetis ist u.a. im Bereich der Forschung nach Schmerzmedikamenten engagiert und hat zudem eine Zulassung für eine Impfung gegen den Ebergeruch erlangt. Es ist die Überzeugung von Zoetis, dass bereits heute praktikable Alternativen zur chirurgischen Kastration von Ferkeln bestehen und Zoetis unterstützt die Mitglieder der Lebensmittelkette in ihren Initiativen zur Beendigung der betäubungslosen Ferkelkastration.